Homeoffice braucht vier Säulen

Plötzlich ist Homeoffice in aller Munde und erscheint vielen als einzige Möglichkeit, ihre Mitarbeiter*innen zu schützen und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Von einem auf den anderen Tag sollen Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Kurzfristig wird das irgendwie funktionieren, doch werden viele Unternehmen, Behörden und Mitarbeiter in den kommenden Wochen feststellen, dass es mehr braucht als einen Computer und einen Internetzugang zu Hause.

Das „Vier-Säulen-Modell für Homeoffice“ im Überblick 

Die aktuelle Diskussion fokussiert sich sehr stark auf technologische Aspekte und Tools, welche die Arbeit im Homeoffice überhaupt erst ermöglichen, und es gibt überall Tipps für die Arbeit im Homeoffice. All das ist sinnvoll und meist auch inhaltlich richtig. Doch aus meiner Sicht muss Homeoffice, neben den technologischen Voraussetzungen, auf drei weiteren Säulen aufgebaut sein: das Vier-Säulen-Modell für verteiltes Arbeiten.

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Plötzlich Homeoffice – wie geht das?

Plötzlich ist Homeoffice in aller Munde und wird als einzige Möglichkeit gesehen den Betrieb aufrecht zu erhalten und Mitarbeiter zu schützen. Von heute auf morgen sollen die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Eine Flexibilität, die sich manche Mitarbeiter schon lange gewünscht haben. Viele Unternehmen taten sich bisher schwer, dies sinnvoll zu regeln. Nun sind beide Seiten dazu gezwungen. Plötzlich Homeoffice, geht das denn?

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Jeder Tag Homeoffice spart einen Baum

Inspiriert durch die aktuelle Klimadiskussion hatte ich mich kürzlich gefragt, welchen Beitrag Homeoffice zum Klimaschutz leisten könnte. Oder anders gefragt, wie viele Bäume müssen meinen produzierten CO2 Müll nicht wieder einsammeln?

Jede Fahrt ins Geschäft produziert 10kg CO2

Die Kalkulation meines CO2 Ausstoßes pro Fahrt in die 40km entfernte Firma konnte ich ja noch recht schnell ausrechnen: 125g CO2 pro Kilometer x 80 Kilometer Fahrtstrecke ergibt 10kg CO2. Ich muss zugeben, dass mich diese Zahl schon erstaunt hat. Sind es wirklich Gramm oder Milligramm pro Kilometer? Es sind tatsächlich Gramm und somit entspricht eine Fahrt ins Geschäft den 10 Milchtüten, die ich alle paar Wochen in unsere Wohnung im 3. Stock hochschleppen muss.

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Digitale Balance – Kooperation mit Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung trägt erste Früchte

Häufig wird empfohlen, Pflanzen im Herbst in den Garten zu setzen. So haben sie Zeit um ein gutes Wurzelwerk auszubilden, welches die Basis für ein gesundes Wachstum oberhalb der Erde ist. Im folgenden Frühjahr schaut man dann gespannt auf die ersten Triebe und freut sich über die Blätter und Blüten. So verhält es sich auch mit der angekündigten Kooperation mit dem IFBG (Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung). Über den Winter haben wir die Grundlage geschaffen und freuen uns nun über die ersten Ergebnisse und Erfolge.

Unter dem Schlagwort „Digitale Balance“ haben wir ein Portfolio erarbeitet, das Teams, Führungskräften und Mitarbeitern hilft, eine gesunde Balance zwischen betrieblichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen zu finden. Neben Einzelmaßnahmen wie Vorträgen oder einem „Digital Balance Parcour“, legen wir besonderen Wert auf Maßnahmen, die auf Team- oder Projektebene abzielen und über einen längeren Zeitraum Impulse setzen.

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Erste Erfahrungen mit MURAL, das virtuelle Whiteboard

Mural setzt genau dort an, was aus meiner Sicht die größte Schwäche von virtuellen Teams ist: das gemeinsame, kreative Arbeiten und visuelle Festhalten von Ergebnissen. Vor einiger Zeit habe ich Mural kennengelernt und setze es seither immer wieder in Besprechungen mit meinen Teams ein. In diesem und folgenden Blogs werde ich über meine Erfahrungen berichten. Funktioniert das Tool technisch und verbessert es die Zusammenarbeit in virtuellen Besprechungen..

Aus Face-to-Face Meetings abgeschaut

Wer hatte nicht schon inspirierende Workshops mit Kollegen, in denen alle aktiv zur Lösung beigetragen haben, in denen kreative Ideen verknüpft wurden, wo Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und analysiert wurden. Neben den teilnehmenden Personen, ist es häufig die unterstützende Visualisierung, die zum Erfolg führt. Whiteboards werden beschrieben, Post-Its an die Wand geklebt. Jeder trägt etwas bei, mit eigenen Worten, und jeder kann seinen Beitrag an der Wand sehen. Dann werden die Beiträge geclustert, neu und anders verbunden. Es ist ein Prozess, an dem alle beteiligt sind.

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It’s the culture – stupid!

Heute beschreibe ich eine Situation, die ich so (oder so ähnlich) erlebt habe. Sie steht stellvertretend für meine Meinung, dass Kulturarbeit ein zentraler Bestandteil in verteilten und interkulturellen Teams ist. Sie steht auch stellvertretend für die Erkenntnis, das Probleme und Fehler nicht zu vermeiden sind. Doch es kommt darauf an dies zu erkennen und zu handeln. So kann etwas Gutes entstehen. 

Als ich im Mai 2012 mein indisches Team in Mumbai wiedertraf, sprachen sie mich mit offensichtlichem Unbehagen auf ein Problem an. Mein Expertenteam aus Europa war ebenso wie ich für zwei Wochen nach Hause zur Familie geflogen und wir kehrten nun in das Moloch von Mumbai zurück. 

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Verfolge den Aufbau des Instituts

Hier nun die ersten Gedanken zum Aufbau des Instituts für virtuelle Führung und Teams. Wenn Du den Fortschritt verfolgen möchtest, dann melde Dich mit Deiner e-mail Adresse auf der rechten Seite an.

Seit vielen Jahren arbeite ich in diesem Umfeld, sowohl in Deutschland und vielen anderen Ländern. Ich kenne das aus meiner eigenen Praxis – auch heute noch, denn damit verdiene ich mein Geld. Die Gründung dieses Instituts ist ein nächster Schritt, um aus meiner Passion und meiner bisherigen Lehrtätigkeit an Hochschulen ein Forum zu schaffen, in dem Wissen und Erfahrungen mit virtueller Arbeitsorganisation gesammelt und weitergegeben werden können.

Durch meinen Blog möchte ich Impulse geben und hoffe auf offene Dialoge. Ich wünsche mir die Entstehung eines Netzwerks, in dem sich Interessierte treffen können, sich austauschen und Lösungen entwickeln können, um einige der folgende Fragen zu klären:

  • Wie führe ich Teams, die über viele Standorte und Zeitzonen verteilt sind und in denen ggf. unterschiedlichste Kulturen aufeinander stoßen
  • Wie kommuniziere ich erfolgreich in solch einem Umfeld? Welche Kommunikationsmedien nutze ich in welchen Situationen?

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Der Start des Instituts für Virtuelle Führung und Teams

Nun ist es endlich soweit. Seit einigen Jahren läßt mich der Gedanke und Wunsch nicht los, eine Firma oder ein Institut zu gründen, das sich um die Themen Internationalität, Virtuelle Teams, Führung, Zusammenarbeit etc. rankt. Ich lese viel dazu, analysiere meine eigenen Projekte. Irgendwie fasziniert mich dieses Thema. Seit langem mache ich Seminare an Hochschulen … Weiterlesen Der Start des Instituts für Virtuelle Führung und Teams

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