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Digitale Balance – Kooperation mit Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung trägt erste Früchte

Häufig wird empfohlen, Pflanzen im Herbst in den Garten zu setzen. So haben sie Zeit um ein gutes Wurzelwerk auszubilden, welches die Basis für ein gesundes Wachstum oberhalb der Erde ist. Im folgenden Frühjahr schaut man dann gespannt auf die ersten Triebe und freut sich über die Blätter und Blüten. So verhält es sich auch mit der angekündigten Kooperation mit dem IFBG (Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung). Über den Winter haben wir die Grundlage geschaffen und freuen uns nun über die ersten Ergebnisse und Erfolge.

Unter dem Schlagwort „Digitale Balance“ haben wir ein Portfolio erarbeitet, das Teams, Führungskräften und Mitarbeitern hilft, eine gesunde Balance zwischen betrieblichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen zu finden. Neben Einzelmaßnahmen wie Vorträgen oder einem „Digital Balance Parcour“, legen wir besonderen Wert auf Maßnahmen, die auf Team- oder Projektebene abzielen und über einen längeren Zeitraum Impulse setzen.

Gerade der zweite Punkt ist aus unserer Sicht wichtig und innovativ. Wer hat sich nicht häufiger vorgenommen sein Verhalten mit dem Handy oder mit Mails zu verändern. Doch wie bei allen Veränderungen braucht es mindestens 6-8 Wochen kontinuierlicher Übung, bis diese nachhaltig verankert sind. In der Zwischenzeit sabotiert man sich selbst oder das Arbeitsumfeld legt einem kleine und große Steine in den Weg. Genau das wollen wir verändern, indem wir das Thema digitale Gesundheit und Balance auf die Team- und Projektebene heben um dort gemeinsame Lösungen und Unterstützungsmaßnahmen zu finden.

Erste Erfahrungen sammle ich gerade in meinem eigenen Team bei der SAP, in dem ich als „Digital Balance Lotse“ fungiere. Die erste Resonanz war sehr positiv und ermutigend. In folgenden Blogs werde ich über die Erfahrungen weiter berichten.

Apropos „Digital Balance Lotse„: dies ist eine wesentliche Säule, um das Thema Gesundheit und digitale Balance in den Unternehmen und Teams zu etablieren. Auch dazu und unseren Ausbildungen diesbezüglich werde ich in den folgenden Monaten in diesem Blog berichten.

Möchtest Du weiterhin diesem Thema folgen, dann melde Dich bei diesem Blog an (Abonieren per e-mail oben rechts). Bei Fragen schicke mir bitte eine Mail an kai.schwiebert@ivlt.eu.

Bis demnächst

Kai

Siehe auch: Fokusthema „Gesundheit bei Arbeit in virtuellen Teams

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It’s the culture – stupid!

Mit diesem Blog starte ich eine Serie, die verschiedenen Dimensionen der verteilten Arbeit bespricht. Heute beschreibe ich eine Situation, die ich so (oder so ähnlich) erlebt habe. Sie steht stellvertretend für meine Meinung, dass Kulturarbeit ein zentraler Bestandteil in verteilten und interkulturellen Teams ist. Sie steht auch stellvertretend für die Erkenntnis, das Probleme und Fehler nicht zu vermeiden sind. Doch es kommt darauf an dies zu erkennen und zu handeln. So kann etwas Gutes entstehen. 

Als ich im Mai 2012 mein indisches Team in Mumbai wiedertraf, sprachen sie mich mit offensichtlichem Unbehagen auf ein Problem an. Mein Expertenteam aus Europa war ebenso wie ich für zwei Wochen nach Hause zur Familie geflogen und wir kehrten nun in das Moloch von Mumbai zurück. 

Die letzten beiden Wochen hatten die indischen Kollegen keine andere Wahl, als allein beim Kunden überleben. Wenn ich daran zurückdenke, zolle ich ihnen großen Respekt. Wie ich erst später herausfinden sollte, hatten die indischen Kollegen entgegen der Absprache eine recht abgespeckte Schulung erhalten: zweieinhalb statt zehn Tagen.

Problem erkannt, Problem gebannt – dachte ich!

Bei unserem vorherigen Besuch hatte ich Tandems gebildet. Stets ein erfahrener mit einem indischen Kollegen. Was Vorort gelang, funktionierte in Abwesenheit des europäischen Teams nicht mehr. Darauf wiesen mich meine indischen Kollegen mit aller Vorsicht hin. Sie fühlten sich nicht ausreichend unterstützt. 

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Jeder Tag Homeoffice spart einen Baum

Inspiriert durch die aktuelle Klimadiskussion hatte ich mich kürzlich gefragt, welchen Beitrag Homeoffice zum Klimaschutz leisten könnte. Oder anders gefragt, wie viele Bäume müssen meinen produzierten CO2 Müll nicht wieder einsammeln?

Jede Fahrt ins Geschäft produziert 10kg C02

Die Kalkulation meines CO2 Ausstoßes pro Fahrt in die 40km entfernte Firma konnte ich ja noch recht schnell ausrechnen: 125g CO2 pro Kilometer x 80 Kilometer Fahrtstrecke ergibt 10kg CO2. Ich muss zugeben, dass mich diese Zahl schon erstaunt hat. Sind es wirklich Gramm oder Milligramm pro Kilometer? Es sind tatsächlich Gramm und somit entspricht eine Fahrt ins Geschäft den 10 Milchtüten, die ich alle paar Wochen in unsere Wohnung im 3. Stock hochschleppen muss. Weiterlesen „Jeder Tag Homeoffice spart einen Baum“

Blog & News, Collaboration Tools

Erste Erfahrungen mit MURAL, das virtuelle Whiteboard

Mural setzt genau dort an, was aus meiner Sicht die größte Schwäche von virtuellen Teams ist: das gemeinsame, kreative Arbeiten und visuelle Festhalten von Ergebnissen. Vor einiger Zeit habe ich Mural kennengelernt und setze es seither immer wieder in Besprechungen mit meinen Teams ein. In diesem und folgenden Blogs werde ich über meine Erfahrungen berichten. Funktioniert das Tool technisch und verbessert es die Zusammenarbeit in virtuellen Besprechungen..

Aus Face-to-Face Meetings abgeschaut

Wer hatte nicht schon inspirierende Workshops mit Kollegen, in denen alle aktiv zur Lösung beigetragen haben, in denen kreative Ideen verknüpft wurden, wo Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und analysiert wurden. Neben den teilnehmenden Personen, ist es häufig die unterstützende Visualisierung, die zum Erfolg führt. Whiteboards werden beschrieben, Post-Its an die Wand geklebt. Jeder trägt etwas bei, mit eigenen Worten, und jeder kann seinen Beitrag an der Wand sehen. Dann werden die Beiträge geclustert, neu und anders verbunden. Es ist ein Prozess, an dem alle beteiligt sind. Weiterlesen „Erste Erfahrungen mit MURAL, das virtuelle Whiteboard“

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Verfolge den Aufbau des Instituts

Hier nun die ersten Gedanken zum Aufbau des Instituts für virtuelle Führung und Teams. Wenn Du den Fortschritt verfolgen möchtest, dann melde Dich mit Deiner e-mail Adresse auf der rechten Seite an.

Seit vielen Jahren arbeite ich in diesem Umfeld, sowohl in Deutschland und vielen anderen Ländern. Ich kenne das aus meiner eigenen Praxis – auch heute noch, denn damit verdiene ich mein Geld. Die Gründung dieses Instituts ist ein nächster Schritt, um aus meiner Passion und meiner bisherigen Lehrtätigkeit an Hochschulen ein Forum zu schaffen, in dem Wissen und Erfahrungen mit virtueller Arbeitsorganisation gesammelt und weitergegeben werden können.

Durch meinen Blog möchte ich Impulse geben und hoffe auf offene Dialoge. Ich wünsche mir die Entstehung eines Netzwerks, in dem sich Interessierte treffen können, sich austauschen und Lösungen entwickeln können, um einige der folgende Fragen zu klären:

  • Wie führe ich Teams, die über viele Standorte und Zeitzonen verteilt sind und in denen ggf. unterschiedlichste Kulturen aufeinander stoßen
  • Wie kommuniziere ich erfolgreich in solch einem Umfeld? Welche Kommunikationsmedien nutze ich in welchen Situationen?

Weiterlesen „Verfolge den Aufbau des Instituts“

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Der Start des Instituts für Virtuelle Führung und Teams

Nun ist es endlich soweit. Seit einigen Jahren läßt mich der Gedanke und Wunsch nicht los, eine Firma oder ein Institut zu gründen, das sich um die Themen Internationalität, Virtuelle Teams, Führung, Zusammenarbeit etc. rankt. Ich lese viel dazu, analysiere meine eigenen Projekte. Irgendwie fasziniert mich dieses Thema. Seit langem mache ich Seminare an Hochschulen und habe mir so ein großes Repertoire an Informationen und Methoden zugelegt. Doch ich wollte immer einen Schritt weitergehen. Mal fehlte mir die Zeit, mal die Energie.

Immer wieder blieb ich hängen. Welcher Name passt und oder ist der schon vergeben? Wie soll das Corporate Design aussehen (ja, mein kreativer Anteil will auch mitreden)? Was soll der Sinn und Zweck sein? Eine Firma für Fortbildungen? Wie schaffe ich das neben meinem aktuellen Vollzeitjob, der mich häufig echt meine ganze Kraft kostet? Wofür brenne ich wirklich, ohne auszubrennen? Wie kann ich damit auch Geld verdienen (muss ja nicht viel sein, denn ich habe ja einen Job. Aber irgendwann will ich vielleicht doch mal davon leben)?

Und dann kam der Kritiker in mir: Das gibt es doch schon – schau mal die professionellen Firmen und deren Webseiten, die ganze Seminarreihen dazu anbieten. Nicht jetzt, wo du mit deinen Projekten in der Firma gerade eine kritische Phase hast. Irgendwie sind Projekte immer in kritischen Phasen. Dauernd dieselbe Fortbildung? Eigentlich will ich nicht dauernd dieselben Fortbildungen geben. Vor allem will ich nicht alleine arbeiten…

Und plötzlich ist sie da: die Idee, die Klarheit und der Wunsch, JETZT loszulegen, ohne dass schon alles geklärt ist. Der Name steht, Webseiten dazu sind auch noch frei (in Deutsch und Englisch). Ich starte mit WordPress, weil ich das kenne und einfach meine Webseiten und Blogs selbst machen kann, wann und wie es mir gefällt. Es muss nicht gleich alles feststehen – lasse ich andere doch einfach an dem Entstehungsprozess teilhaben.

Und so wird in den kommenden Monaten etwas entstehen und hoffentlich den einen oder anderen Interessierten auf meine Webseite bringen. Meine Blogs werden sich sowohl um den Enstehungsprozess des Instituts als auch um das eigentliche Ziel des Instituts drehen.

In diesem Sinne. Mir und Euch viel Spaß.